Landwirt
Lernfeld 5 · 60 h

Hackfruchtbau (Kartoffel/Zuckerrübe)

Inhalte

  • Kartoffel & Zuckerrübe: Sorten, Standort
  • Bodenbearbeitung, Pflanzung/Saat
  • Düngung, Pflegeverfahren
  • Pflanzenschutz, Unkrautregulierung
  • Ernte, Lagerung, Vermarktung

Fragen (20)

Nenne zwei Hauptschaderreger der Zuckerrübe und je eine Bekämpfungsstrategie.freitext
Lösung
Cercospora beticola → Fungizid + tolerante Sorten; Heterodera schachtii → resistente/tolerante Sorten + 4–5 J. Anbaupause.
Welche Pflanzdichte ist für Speisekartoffeln typisch?single
  • 20.000/ha
  • 40.000–50.000/ha
  • 80.000/ha
  • 150.000/ha
Lösung
40.000–50.000/ha
Krautregulierung bei Speisekartoffeln dient hauptsächlich zur:single
  • N-Mobilisierung
  • Schalenfestigkeit & gezielter Reife
  • Krankheitsförderung
  • Stärkesteigerung
Lösung
Schalenfestigkeit & gezielter Reife
Welcher Erreger verursacht die Kraut- und Knollenfäule bei Kartoffel?single
  • Alternaria solani
  • Phytophthora infestans
  • Rhizoctonia solani
  • Erwinia carotovora
Lösung
Phytophthora infestans
Optimale Lagertemperatur Speisekartoffel?single
  • 0–2 °C
  • 4–6 °C
  • 8–10 °C
  • 12–15 °C
Lösung
4–6 °C

Speise: 4–6 °C; Stärke: 6–8 °C; Pflanzgut: 2–4 °C.

Welcher Schädling ist Quarantäneschädling und unterliegt Anzeigepflicht?single
  • Kartoffelkäfer
  • Kartoffelzystennematode (Globodera)
  • Drahtwurm
  • Erdfloh
Lösung
Kartoffelzystennematode (Globodera)
Berechne den Stärkeertrag (dt/ha) bei 450 dt/ha Kartoffeln und 17 % Stärkegehalt.freitext
Lösung
76,5 dt Stärke/ha

450 × 0,17 = 76,5 dt/ha.

Optimale Saatstärke Zuckerrübe (Endbestand)?single
  • 20.000 Pfl./ha
  • 60.000 Pfl./ha
  • 85.000–100.000 Pfl./ha
  • 200.000 Pfl./ha
Lösung
85.000–100.000 Pfl./ha
Wodurch wird der bereinigte Zuckerertrag (BZE) berechnet?single
  • Rübenertrag × Polarisation
  • Rübenertrag × (Pol − Standardverluste)
  • Rübenertrag × Brix
  • Nur Polarisation in %
Lösung
Rübenertrag × (Pol − Standardverluste)
Welcher Schaderreger ist das Hauptproblem bei Zuckerrübe (virale Vergilbung)?single
  • Cercospora
  • Grüne Pfirsichblattlaus (BYV-Vektor)
  • Drahtwurm
  • Mehltau
Lösung
Grüne Pfirsichblattlaus (BYV-Vektor)
Zuckerrüben benötigen einen pH-Wert ≥ 6,5 für optimale Erträge.wahrfalsch
Lösung
wahr
Welcher N-Düngebedarf ist für Zuckerrüben üblich?single
  • 60–80 kg N/ha
  • 100–130 kg N/ha
  • 200 kg N/ha
  • 300 kg N/ha
Lösung
100–130 kg N/ha

Zu viel N senkt Zuckergehalt — gezielte Mengen.

Welche Bestandesdichte ist Ziel bei Körnermais (Endbestand)?single
  • 3–4 Pfl./m²
  • 8–10 Pfl./m²
  • 20 Pfl./m²
  • 50 Pfl./m²
Lösung
8–10 Pfl./m²
Optimale Erntefeuchte für Silomais (Ganzpflanze)?single
  • 20–25 %
  • 30–35 %
  • 32–38 % TS / 62–68 % H2O
  • ab 50 % TS
Lösung
32–38 % TS / 62–68 % H2O
Welcher Schädling ist beim Mais bedeutsam und wird mit Pheromonfallen überwacht?single
  • Maiszünsler (Ostrinia nubilalis)
  • Drahtwurm
  • Fritfliege
  • Blattlaus
Lösung
Maiszünsler (Ostrinia nubilalis)
Berechne die Pflanzkartoffelmenge (dt/ha) bei 45.000 Knollen/ha und 70 g/Knolle.freitext
Lösung
31,5 dt/ha

45.000 × 70 g = 3.150.000 g = 31,5 dt/ha.

Welche Fruchtfolgeauflage gilt für Zuckerrüben gegen Heterodera schachtii?single
  • Anbaupause 1 Jahr
  • Anbaupause mind. 3–4 Jahre, nematodenresistente Zwischenfrucht
  • Pflug nach Saat
  • Bewässerung obligatorisch
Lösung
Anbaupause mind. 3–4 Jahre, nematodenresistente Zwischenfrucht
Welche Sortengruppe Kartoffel reift am frühesten?single
  • Sehr frühe (< 90 Tage)
  • Mittelspäte
  • Späte
  • Sehr späte
Lösung
Sehr frühe (< 90 Tage)
Welcher pH-Bereich ist für Mais auf Lehm optimal?single
  • 4,8–5,3
  • 5,5–6,0
  • 6,0–6,8
  • 7,5–8,2
Lösung
6,0–6,8
Mais ist eine C4-Pflanze und nutzt CO2 effizienter als C3-Pflanzen wie Weizen.wahrfalsch
Lösung
wahr

Praxisaufgaben (0)

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