Inhalte

  • Getreidearten, Sortenwahl
  • Standort & Fruchtfolge
  • Saat, Düngung, Bestandsführung
  • Krankheiten, Schädlinge, Unkräuter
  • Pflanzenschutz, Schadschwellen, Bonituren
  • Ernte, Trocknung, Lagerung

Fragen (20)

Bei welchem BBCH-Stadium wird die N-Spätdüngung im Winterweizen (Qualitätsgabe) gegeben?single
  • BBCH 21–25
  • BBCH 30–32
  • BBCH 37–49
  • BBCH 75–85
Lösung
BBCH 37–49

Die Qualitätsgabe (Backqualität) erfolgt typisch zum Ährenschieben (BBCH 37–49).

Welches EC-Stadium beschreibt das Schossen / 1-Knoten-Stadium beim Getreide?single
  • EC 13
  • EC 21
  • EC 31
  • EC 49
Lösung
EC 31

BBCH/EC 31 = 1. Knoten ≥ 1 cm über Bestockungsknoten.

Optimaler Saattermin für Winterweizen in Deutschland (Mittellage)?single
  • Mitte August
  • Ende September bis Mitte Oktober
  • Anfang November
  • Mitte Dezember
Lösung
Ende September bis Mitte Oktober
Welche Krankheit wird durch Fusarium graminearum verursacht und führt zu DON-Belastung?single
  • Mehltau
  • Septoria-Blattdürre
  • Ährenfusariose
  • Gelbrost
Lösung
Ährenfusariose
Welcher Fallzahl-Wert (s) ist Mindestanforderung für Brotweizen (A/B-Qualität)?single
  • ≥ 120 s
  • ≥ 180 s
  • ≥ 220 s
  • ≥ 320 s
Lösung
≥ 220 s

Brotweizen ≥ 220 s; Auswuchs senkt Fallzahl.

Welcher Mindestproteingehalt wird für E-Weizen üblicherweise gefordert?single
  • ≥ 11 %
  • ≥ 12,5 %
  • ≥ 14 %
  • ≥ 16 %
Lösung
≥ 14 %
Berechne den Marktertrag in dt/ha bei 95 dt Rohertrag, 16 % Feuchte (Norm 14 %) ohne Trocknungsabzug.freitext
Lösung
≈ 92,8 dt/ha

95 × (100−16) / (100−14) = 95 × 84/86 ≈ 92,79 dt/ha.

Wie viele Bestockungstriebe pro Pflanze sind beim Winterweizen anzustreben?single
  • 1–2
  • 3–5
  • 8–10
  • 12–15
Lösung
3–5
Wintergerste ist die ertragsstärkste Getreideart in Deutschland und wird vor Winterweizen geerntet.wahrfalsch
Lösung
wahr
Welcher Pilz verursacht den Schwarzrost beim Weizen?single
  • Puccinia graminis
  • Puccinia striiformis
  • Blumeria graminis
  • Septoria tritici
Lösung
Puccinia graminis
Welches Halmverkürzungsmittel (CCC) wird typischerweise in EC 31–32 ausgebracht?single
  • Chlormequat (CCC)
  • Glyphosat
  • Trinexapac-ethyl
  • Prothioconazol
Lösung
Chlormequat (CCC)

CCC stabilisiert den Halm; Trinexapac später (EC 32–37).

Welche Getreideart ist am tolerantesten gegen niedrige pH-Werte und Sandboden?single
  • Weizen
  • Gerste
  • Roggen
  • Triticale
Lösung
Roggen
Erntefeuchte für Drusch ohne Trocknung beim Weizen liegt bei ca.:single
  • ≤ 10 %
  • ≤ 14,5 %
  • ≤ 18 %
  • ≤ 22 %
Lösung
≤ 14,5 %
Berechne den N-Düngebedarf für Winterweizen: Bedarfswert 230 kg N/ha, Nmin 0–90 cm = 50 kg, organische Düngung Vorjahr 0 kg anzurechnen.freitext
Lösung
180 kg N/ha

230 − 50 = 180 kg N/ha (DüV-Bedarfsermittlung).

Welches BBCH-Stadium beschreibt das Erscheinen der Grannenspitzen beim Weizen?single
  • BBCH 31
  • BBCH 39
  • BBCH 49
  • BBCH 65
Lösung
BBCH 49
Welcher Schädling ist Hauptproblem in Wintergerste durch Virusübertragung (BYDV)?single
  • Getreidehähnchen
  • Blattläuse (Vektor)
  • Drahtwurm
  • Erdfloh
Lösung
Blattläuse (Vektor)
Hybridroggen erreicht durch Heterosiseffekt höhere Erträge als Populationsroggen.wahrfalsch
Lösung
wahr
Wieviele N-Gaben sind beim Qualitätsweizen üblich?single
  • 1 Gabe
  • 2 Gaben
  • 3 Gaben (Andüngung, Schosser, Qualitätsgabe)
  • 5 Gaben
Lösung
3 Gaben (Andüngung, Schosser, Qualitätsgabe)
Welche Kornart enthält Triticale?single
  • Weizen × Roggen
  • Weizen × Gerste
  • Roggen × Hafer
  • Gerste × Hafer
Lösung
Weizen × Roggen
Welche Lagerfeuchte ist für Getreide langfristig sicher?single
  • ≤ 11 %
  • ≤ 14 %
  • ≤ 16 %
  • ≤ 18 %
Lösung
≤ 14 %

Lagerfeuchte ≤ 14 % verhindert Pilz- und Käferbefall.

Praxisaufgaben (0)

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