Nachhaltigkeit = Bedürfnisse der Gegenwart befriedigen, ohne Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden (Brundtland 1987).
Drei Säulen:
- Ökologisch – Schutz von Boden, Wasser, Klima, Biodiversität.
- Ökonomisch – wirtschaftlich tragfähige, langfristig profitable Betriebe.
- Sozial – faire Arbeitsbedingungen, gesellschaftliche Verantwortung.
Wichtige Umweltgesetze: BImSchG (Immissionsschutz), KrWG (Kreislaufwirtschaft), WHG (Wasser), BBodSchG (Boden), BNatSchG (Naturschutz), DüV (Düngeverordnung), PflSchG (Pflanzenschutz), BWaldG (Bundeswaldgesetz).
Energieeffizienz & Ressourcenschonung im Agrar-/Forstbetrieb:
- effiziente Maschinen, Reifendruckanpassung, Spritspar-Trainings.
- Photovoltaik, Biogas, Holzhackschnitzel, Wärmedämmung.
- Präzisionslandwirtschaft (GPS, teilflächenspezifische Düngung) → Reduktion Diesel/Dünger.
- Nachhaltige Forstwirtschaft: PEFC/FSC-Zertifizierung, Dauerwald, Mischbestände.
Abfallhierarchie (KrWG § 6): Vermeidung → Vorbereitung zur Wiederverwendung → Recycling → sonstige (energetische) Verwertung → Beseitigung.
CSR (Corporate Social Responsibility): freiwillige Verantwortung des Unternehmens für Mitarbeiter, Region, Umwelt, Lieferketten – wettbewerbsrelevant (Kunden, Banken, Förderprogramme).
- Nachhaltigkeit = Ökologie + Ökonomie + Soziales.
- Abfallhierarchie: Vermeidung vor Verwertung vor Beseitigung.
- CSR = freiwillige gesellschaftliche Verantwortung des Betriebs.