Wirtschaften = Entscheidung über knappe Mittel zur Bedürfnisbefriedigung. Ökonomisches Prinzip: Maximum- (mit gegebenen Mitteln max. Ergebnis) oder Minimumprinzip.
Marktarten (nach Anbieter/Nachfrager):
- viele/viele = Polypol (vollkommener Wettbewerb)
- wenige/viele = Oligopol
- einer/viele = Monopol
Preisbildung: Schnittpunkt von Angebots- und Nachfragekurve = Gleichgewichtspreis. Steigt die Nachfrage (Angebot konstant) → Preis steigt; steigt das Angebot → Preis fällt.
Soziale Marktwirtschaft (Deutschland):
- Privateigentum an Produktionsmitteln.
- Freie Preisbildung & Wettbewerb.
- Vertrags-, Gewerbe-, Konsumfreiheit.
- Sozialer Ausgleich: Sozialversicherung, Mindestlohn, Tarifautonomie, Kartellrecht, Verbraucherschutz.
Magisches Viereck (StabG 1967): 1) hoher Beschäftigungsstand, 2) Preisniveaustabilität, 3) außenwirtschaftliches Gleichgewicht, 4) stetiges & angemessenes Wirtschaftswachstum. Ergänzt durch Umweltschutz / gerechte Einkommensverteilung → "magisches Sechseck".
Staatliche Eingriffe: Steuern, Subventionen (z. B. GAP-Direktzahlungen in der Landwirtschaft), Gesetze (PflSchG, DüV), Zinspolitik der EZB.
- Preis bildet sich aus Angebot und Nachfrage.
- Soziale Marktwirtschaft = freier Wettbewerb + sozialer Ausgleich.
- Magisches Viereck: Beschäftigung – Preisstabilität – Außenhandel – Wachstum.