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Ab Hangneigung > 35 % ist befahrbare Rückung nicht mehr boden- und bestandesschonend möglich. Standardverfahren: Mobilseilkran (Syncrofalke, Koller K507, Mounty).
Aufbau:
- Tragseil ∅ 22–28 mm, verzinkter Spiraldraht, Bruchlast > 250 kN.
- Zugseil ∅ 14–16 mm, dynamische Belastung.
- Laufwagen (Sherpa, Mounty): selbstklettend, Hub bis 4 t.
- Endmast (Heckmast/Klettermast) + Verankerung an Anker-/Endbäumen mit Bruchlastnachweis.
Trassenplanung:
- Trassenabstand 60–100 m parallel zum Hang.
- Trassenfreischlag 8–10 m breit.
- Aufhiebsrichtung mit Fallkerb zur Trasse hin.
Sicherheit (DGUV-Information 214-024):
- Sperrkreis 1,5 × Tragseillänge.
- Anschlagseile vor jedem Einsatz prüfen (Bruchdraht > 10 % je Schlaglänge → tauschen).
- Funkverbindung Bediener ↔ Anschläger Pflicht.
- Sicht- und Kommunikationssignale standardisiert (Pfeifensignale).
Leistung: 80–150 Fm/Tag bei Bringungsdistanz 300–600 m, Crew 3 Personen.
Wirtschaftlichkeit: ca. 40–55 €/Fm Selbstkosten — höher als CTL im Flachland, alternativlos in Schutz-/Steillagen.
Merksätze
- Steillage > 35 % ⇒ Seilkran ist Stand der Technik.
- Anschlagseil-Prüfung vor jedem Einsatz, Doku führen.
- Sperrkreis 1,5 × Seillänge — keine Personen darin.