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WiSo · Kapitel 5

Wirtschaft & Markt

Soziale Marktwirtschaft, Preisbildung

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Wirtschaften = Entscheidung über knappe Mittel zur Bedürfnisbefriedigung. Ökonomisches Prinzip: Maximum- (mit gegebenen Mitteln max. Ergebnis) oder Minimumprinzip.

Marktarten (nach Anbieter/Nachfrager):

  • viele/viele = Polypol (vollkommener Wettbewerb)
  • wenige/viele = Oligopol
  • einer/viele = Monopol

Preisbildung: Schnittpunkt von Angebots- und Nachfragekurve = Gleichgewichtspreis. Steigt die Nachfrage (Angebot konstant) → Preis steigt; steigt das Angebot → Preis fällt.

Soziale Marktwirtschaft (Deutschland):

  • Privateigentum an Produktionsmitteln.
  • Freie Preisbildung & Wettbewerb.
  • Vertrags-, Gewerbe-, Konsumfreiheit.
  • Sozialer Ausgleich: Sozialversicherung, Mindestlohn, Tarifautonomie, Kartellrecht, Verbraucherschutz.

Magisches Viereck (StabG 1967): 1) hoher Beschäftigungsstand, 2) Preisniveaustabilität, 3) außenwirtschaftliches Gleichgewicht, 4) stetiges & angemessenes Wirtschaftswachstum. Ergänzt durch Umweltschutz / gerechte Einkommensverteilung → "magisches Sechseck".

Staatliche Eingriffe: Steuern, Subventionen (z. B. GAP-Direktzahlungen in der Landwirtschaft), Gesetze (PflSchG, DüV), Zinspolitik der EZB.

Merksätze
  • Preis bildet sich aus Angebot und Nachfrage.
  • Soziale Marktwirtschaft = freier Wettbewerb + sozialer Ausgleich.
  • Magisches Viereck: Beschäftigung – Preisstabilität – Außenhandel – Wachstum.
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