Vor dem Einsatz: Auftrag gegen betriebliche und äußere Rahmenbedingungen (Schlag, Witterung, Bodenzustand) prüfen, Qualitätskriterien festlegen (z. B. Ablagetiefe, Verteilgenauigkeit). Maschine einstellen, Probe fahren, nach Kontrolle optimieren.
Maschinengruppen im Überblick:
- Bodenbearbeitung: Pflug, Grubber, Scheibenegge, Kreiselegge.
- Bestelltechnik: Drillmaschine, Einzelkornsägerät, Düngerstreuer.
- Pflegetechnik: Feldspritze, Hackgerät, Striegel.
- Erntetechnik: Mähdrescher, Feldhäcksler, Ballenpresse, Rübenroder.
- Konservierung: Silierung (Verdichtung, Luftabschluss), Trocknung.
- Transporttechnik: Anhänger, Überladewagen — mit Ladungssicherung.
Qualität prüfen — Beispiele: Saattiefe nachgraben; Querverteilung des Düngerstreuers mit Prüfschalen kontrollieren; Düsen der Feldspritze auf gleichmäßigen Ausstoß prüfen; Häckselqualität (Schnittlänge) beurteilen.
Unfallverhütung & Umweltschutz:
- UVV der SVLFG: Schutzeinrichtungen (Zapfwellenschutz!) nicht entfernen, vor Wartung Motor abstellen + sichern.
- PSA: Gehörschutz, Handschuhe, beim Pflanzenschutz Schutzanzug.
- Umweltschutz: kein Eintrag von Kraftstoff/PSM in Boden/Gewässer; Restmengen und Spülwasser ordnungsgemäß verwerten.
- StVZO/StVO: Transporte absichern, kennzeichnen.
Lebensgefahr Zapfwelle: Niemals bei laufender Zapfwelle in den Bereich greifen oder darübersteigen. Eingriffe nur bei abgeschaltetem und gesichertem Antrieb — Zapfwellenunfälle gehören zu den schwersten in der Landwirtschaft.
- Vor dem Einsatz: Qualitätskriterien festlegen, Maschine einstellen, Probe fahren.
- Prüfschalen messen Querverteilung des Düngerstreuers.
- Zapfwelle: nur bei abgeschaltetem und gesichertem Antrieb arbeiten.