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Fragen (20)
Wie lange müssen Aufzeichnungen/Lieferscheine zur Düngung nach § 10 DüV aufbewahrt werden?single
- 2 Jahre
- 5 Jahre
- 7 Jahre
- 10 Jahre
§ 10 Abs. 3 DüV: Aufbewahrungsfrist 7 Jahre nach Ablauf des Düngejahres.
Welcher Begriff bezeichnet alle eingekauften Produktionsfaktoren?single
- Anlagegüter
- Betriebsmittel
- Investitionen
- Eigentumsgüter
Saatgut, Düngemittel, PSM, Treibstoff, Reparaturteile = Betriebsmittel (Umlaufvermögen).
Wo finden Sie die rechtsverbindliche Liste zugelassener Pflanzenschutzmittel?single
- Wikipedia
- BVL-Datenbank
- Wetter-App
- Tankkarte
Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) führt die amtliche Zulassungsdatenbank.
Welche PSA ist beim Umgang mit konzentrierten PSM Pflicht?single
- Strohhut
- Schutzanzug + Handschuhe + Atemschutz nach Etikett
- Sandalen
- Sonnenbrille
Etikett gibt PSA-Anforderungen (z. B. Kategorie 3 EN 374) verbindlich vor.
Welcher Sachkundenachweis ist für die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln Pflicht?single
- Kfz-Führerschein
- Sachkundenachweis Pflanzenschutz
- Schweißerschein
- Berufsabschluss
§ 9 PflSchG: Anwendung, Beratung, Abgabe nur mit Sachkundenachweis (Fortbildung alle 3 Jahre).
Welche Spritzgeräte unterliegen der Pflicht-Kontrolle (3-Jahres-Inspektion)?single
- Akku-Drucksprüher Hobby
- Feldspritzen, Sprühgeräte, beizgeräte (im Verzeichnis)
- Gartensprüher
- Wasserschläuche
Pflanzenschutzgeräte-Verordnung; Plakette an offizieller Kontrollstelle.
Welche Angaben enthält ein PSM-Etikett zwingend?multi
- Wirkstoff + Konzentration
- Anwendungsbereiche + Aufwandmenge
- Sicherheitssatz / Gefahrenklasse
- Erfindungsdatum
- Wartezeiten
Etikett ist gesetzlich verbindlich.
Wie viel Prozent der Düngeplanung sind nach DüV anhand Bodenuntersuchung zu belegen?single
- P2O5 mind. alle 6 Jahre
- Stickstoff alle 10 Jahre
- Kalk jedes Jahr
- Magnesium nie
DüV verlangt Bodenuntersuchung Phosphor mindestens alle 6 Jahre für Schläge > 1 ha.
Wie heißt die jährliche Planung des Stickstoff-Bedarfs vor Düngung?single
- Düngebedarfsermittlung (DBE)
- Saatgutmischung
- Bodenkartierung
- Pachtberechnung
DüV § 4: vor erster N-/P-Düngung für jeden Schlag schriftlich.
Welche Düngemittel zählen zu wirtschaftseigenen?multi
- Mineraldünger NPK
- Gülle
- Festmist
- Gärrest
- Klärschlamm aus Kommune
Wirtschaftseigene Dünger entstehen im Betrieb; Klärschlamm ist Sekundärrohstoff (gesondert geregelt).
Welche Sperrfrist gilt für N-Düngung auf Ackerland (Standardregel DüV)?single
- 1.10. – 31.12.
- 1.11. – 31.1.
- 1.12. – 15.2.
- 1.10. – 31.1.
DüV § 6: Ackerland nach Ernte der Hauptfrucht bis 31.1. (mit Ausnahmen).
Welcher Wirkungsgrad gilt für Rinder-Gülle als Anrechnungsfaktor (Frühjahr)?single
- 10 %
- 30 %
- 50 % (Mindestwirksamkeit)
- 100 %
DüV Anlage 3: Rindergülle Frühjahr Ackerland mind. 50 % Mindestwirksamkeit anrechnen.
Welche Aufzeichnungen sind nach DüV § 10 zu führen?single
- Düngung Nährstoffmengen + Datum + Schlag
- Schuhgrößen
- Kontonummern
- Fahrlehrer-Stunden
Aufzeichnungspflicht innerhalb 2 Tagen nach Maßnahme; 7 Jahre aufbewahren.
Welcher Mindestabstand zu Oberflächengewässern gilt für mineralische N-Düngung (Standard)?single
- 1 m
- 4 m (in Hanglage 5 m)
- 10 m
- 0,5 m
DüV § 5: Gewässerabstand 4 m, mit driftmindernden Geräten 1 m; Hanglage strenger.
Welche Maßnahmen verringern PSM-Drift?multi
- Driftmindernde Düsen
- Spritzdruck reduzieren
- Bei Wind > 5 m/s spritzen
- Spritzbalken niedrig führen
- Randbehandlung deaktivieren
JKI-Driftminderungsklassen + niedrige Düsenhöhe + ruhiges Wetter.
Welche Substanz ist im Saatgut häufig als Beizung enthalten?single
- Antibiotika
- Fungizid (z. B. zum Schutz gegen Steinbrand)
- Vitamin C
- Kreide
Beizen schützen Keimling vor Krankheiten — z. B. Tilmor, Difend.
Wann ist ein Düngebedarf > 0 für Gewächs anzuerkennen?single
- Wenn Vorrat im Boden + Mineralisation den Bedarf decken
- Wenn Bedarf > Anrechnungsmengen
- Immer
- Nie
Düngebedarf = Bedarf – Anrechnung (Boden-Nmin, Vorfrucht, organische Dünger).
Welcher Begriff steht für integrierten Pflanzenschutz?single
- Kombinationsmischung
- Vorbeugende, biotechnische, biologische und nicht-chemische Maßnahmen + ggf. PSM
- Nur Biologie
- Nur chemisch
§ 3 PflSchG verlangt Anwendung der Grundsätze des integrierten Pflanzenschutzes.
Mineraldünger müssen vor Anwendung im Boden mechanisch eingearbeitet werden, sonst gelten Verluste als zu hoch.wahrfalsch
Nur Harnstoff/UAN/Gülle haben Einarbeitungspflichten — Mineraldünger Granulat verteilt sich oberflächlich.
Wie heißt die Pflicht-Doku für PSM-Anwendungen?single
- Schlagkartei / PSM-Anwendungsregister
- Saatgutbörse
- Maschinenringliste
- Schadensbericht
§ 11 PflSchG: schlagbezogene Aufzeichnung pro Maßnahme, 3 Jahre Aufbewahrung.
Praxisaufgaben (0)
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